Termingeld

Geldanlage | 25.04.2010

Die richtige Geldanlage zu einem bestmöglichsten Zinssatz zu finden, ist oft nicht einfach. Eine rentable Möglichkeit ist das Festgeld, auch Termingeld genannt. Denn bei dieser Geldanlage liegen die Zinsen höher als bei den meisten Anlageformen. Für Anleger die ihr Geld langfristig anlegen möchten, ist das Termingeld eine einbringende Variante. Der Kunde legt sein Geld zu einem genau bestimmten Zeitpunkt an. Er kann es von 3 Monaten bis zu mehreren Jahren anlegen. Möchte der Anleger nach Vertragsablauf über sein Geld verfügen, muss er spätestens einen Tag vorher schriftlich kündigen.
Lohnenswert ist das Festgeld über mehrere Jahre, dann bringt der Zinssatz hohe Rendite. Schon zu Beginn des Vertragsabschlusses wird ein fester Zinssatz (marktüblichen Zinsen) festgelegt. Er ändert sich innerhalb der Laufzeit nicht. Der Nachteil des Termingeldes ist, wenn der Sparer dringend Geld benötigt, ist eine Auszahlung vor Vertragsabschluss nicht möglich. Allerdings werden die Zinsen, die auf das angelegte Kapital erzielt wurden, jährlich ausgeschüttet. Mittlerweile gibt es Banken, die eine monatliche Zinsausschüttung anbieten. Hierbei handelt es sich meist um langfristige Vertragsabschlüsse.
Erfreulich für den Anleger, der ein monatliches Zusatzeinkommen durch Zinserträge hat.

Nachteilig bleibt jedoch die Inflexibilität beim Festgeld. Das Termingeld ist fest an einem Zeitpunkt gebunden. Der Anleger sollte deshalb genau überlegen, wie lange er auf sein Geld verzichten kann. Nur so hat er den Vorteil den hohen Zinssatz zu genießen. Der nächste Punkt ist die Höhe der Anlage, je höher die Summe, desto größer die Rendite. Auf jeden Fall muss bedacht werden, das die Zinsen und Zinsprognosen der aktuellen Zinsen anderer Anlagen entsprechen. Mit einem sinkenden Niveau der Zinsen, ist das Festgeld die richtige Anlage. Ein weiterer Nachteil ist die sogenannte Mindesteinlage. Diese wird bei der Eröffnung von den Geldinstituten gefordert, um mit dem Kapital gewinnbringend zu arbeiten. Die Mindesteinlage liegt meist im unteren vierstelligen Bereich. Bei einer Eröffnung des Festgeldkontos benötigt der Kunde ein Referenzkonto. Das heiß ein reguläres Girokonto, hier wird das Guthaben des Anlagekontos nach Ablauf gutgeschrieben.

Für eine große Planungssicherheit ist das Festgeld die ideale Anlageform, da die Zinsen nicht den üblichen Marktschwankungen unterliegen. Was beim Festgeldkonto stabil bleibt, ist bei einem Tagesgeldkonto nicht möglich. Die Zinsen sind variabel und werden von den Banken zu jeder Zeit angepasst.
Einer der wichtigsten Vorteile ist die gute Kapitalabsicherung des Festgeldes. Seit dem 1. Juli 2009 ist das Festgeld über die Entschädigungseinrichtung zu 100% bis 50.000 EUR abgesichert.
Wer sein Festgeldkonto bei einer Direktbank eröffnet, zahlt für die Kontoeröffnung und die Kontoführung keine Gebühren.

Der Anleger sollte auf jeden Fall vergleichen, denn oft sind die Zinssätze und Konditionen von Bank zu Bank unterschiedlich. Aus den verschiedenen Angeboten kann dann das passende Festgeldkonto heraus gesucht werden.

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